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Spielplätze aus Casekow für ganz Europa

Kleine Firma BORA stellt Kunststoffböden her / Arbeit in Kroatien, Polen und Prenzlau

Der Acht-Mann-Betrieb BORA Kunststoffverarbeitung stellt Böden für Sport- und Spielplätze her. Aufgebaut sind sie in ganz Europa und auch bei Mc Donalds.


 


Farbe zieht ein am neuen Stadthafen

Spur der Spiele in Senftenberg nimmt Gestalt an / Straßenbau läuft auf Hochtouren

Die "Spur der Spiele" am Senftenberger Stadthafen ist für die im Spielplatzbau erprobte Veolia-Mannschaft doch eine besondere Herausforderung. Das bestätigt Vorarbeiter Dietmar Gahrig. Die Hügellandschaft erhält derzeit die Fallschutzbeläge aus frostsicherem Kunststoff. Auf der Hafen-Baustelle laufen indes der Straßenbau und der Ausbau des Funktionsgebäudes auf Hochtouren.

Senftenberg. Am Senftenberger Stadthafen nimmt die blaue Hügellandschaft der "Spur der Spiele" sichtbar Gestalt an. Dietmar Gahrig, der Vorarbeiter des bauausführenden Unternehmens Veolia Umweltservice, schaut inzwischen äußerst zufrieden auf das erste blaue Sofa mit Seeblick. Die Lümmelprobe hat dieser Spielhügel bereits überstanden, versichert der Bernsdorfer lachend. Die auf dem Papier akkurat bezifferten Betonberge, die zwischen dem Stadthafen und der "Spur der Steine" für integrierte Spielgeräte hergestellt werden, haben die im Spielplatzbau erfahrene Truppe mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad gefordert. "Beim Formen dieser Hügel sind Winkelmaß und Wasserwaage keine Hilfe", bestätigt Gahrig. Fast künstlerisches Improvisationstalent sei gefragt gewesen. "Zum Glück ist der Architekt zufrieden", stellt der Vorarbeiter fest. Bis auf den Rutschenhügel sind die tragenden Elemente, die jeweils aus einem mit wasserdurchlässigem Beton ummantelten Mineralgemisch-Berg bestehen, jetzt fertig. Das uckermärkische Unternehmen Bora bringt gegenwärtig das blaue Gummigranulat, den Fallschutz, auf die Hügel auf. "Dafür muss es allerdings trocken sein", 1 Vorarbeiter Jens Schmidt.

Die große Rutsche soll im November angeliefert werden, so Gahrig. In zwei Teilen, die jeweils etwa zehn Tonnen auf die Waage bringen. Die Halte- und Stützstangen für das Klettergerät und die See-Schaukel stehen. Der Trampolinhügel ist funktionstüchtig, bekommt jetzt aber noch die blaue Deckschicht.

Auf der Stadthafen-Baustelle werden die Zufahrt und die Hafenstraßen gebaut. Ende Oktober soll der Asphalt aufgebracht werden, erklärt Torsten Nitsch, der Projektleiter des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB). Das Funktionsgebäude ist bereits weitgehend fertig. Der Innenausbau ist im Endspurt. Hier erfolgen noch Restarbeiten an den Durchgängen zum See und an der Holzfassade der Südseite.

11.10.2012 Lausitzer Rundschau
Kathleen Weser




 

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